Buganvilla

Bougainvillea glabra

Die Buganvilla besitzt ausgeprägte antitussive und schleimlösende Eigenschaften, die sie zu einem traditionellen Mittel bei Atemwegserkrankungen machen. Ihre pharmakologische Wirkung beruht unter anderem auf der Anwesenheit von Pinitol, einem Inositol-Derivat, das insulinähnliche Effekte zeigt und bei der Regulierung des Blutzuckerspiegels unterstützen kann. Die in den farbigen Hochblättern enthaltenen Betacyanine und Flavonoide wirken stark antioxidativ und schützen die Zellen vor oxidativem Stress. Zudem zeigt die Pflanze entzündungshemmende, fiebersenkende und antimikrobielle Wirkungen, insbesondere gegen pathogene Bakterien des Verdauungstrakts. In der traditionellen Medizin wird sie zudem zur Förderung der Entgiftung und zur Unterstützung der Herz-Kreislauf-Funktion eingesetzt.

Anwendungsgebiete

Warnhinweise

Obwohl Buganvilla als sicher gilt, sollten Diabetiker bei der Anwendung Vorsicht walten lassen, da sie den Blutzuckerspiegel senken kann und Wechselwirkungen mit Antidiabetika möglich sind. Aufgrund fehlender klinischer Langzeitstudien wird die Anwendung während der Schwangerschaft und Stillzeit nur nach ärztlicher Rücksprache empfohlen. Bei übermäßigem Verzehr kann eine leicht abführende Wirkung auftreten.